Kurs Notfallmanagement / Notfallplanung

Notfallmanagement, Notfallplanung, Notfallorganisation für professionelle Betriebe in der Schweiz. In diesem Kurs vermitteln wir Ihnen die Grundlagen und praktische Erfahrungswerte für ein erfolgreiches Notfallmanagement in Ihrem Betrieb. Braucht es mehr als den Aushang der Notfallnummern für einen sichereren Betrieb? Wir sagen dazu ganz klar: Es kommt darauf an! Auf Ihre Gefährdungen und Ausprägungen kommt es an. Ein Notfallmanagement muss auf Ihren Betrieb zugeschnitten, eingeführt und überprüft sein. Wir möchten Ihnen gerne aufzeigen, was die Dringlichkeiten und Möglichkeiten für Sie sind.

Lerninhalt

  • Gesetzliche Grundlagen, Verantwortung im Betrieb, SiBe (Sicherheitsbeauftragter) Arbeitssicherheit & Gesundheitsschutz und der Unterschied SiBe Brandschutz
  • Brandschutz: baulich, technisch, organisatorisch
  • Notfallmanagement, Notfallorganisation, Alarmorgansiation
  • Evakuationsplanung,: Beispiele, Konzept, Erfahrungsberichte, Funktionen
  • Notfallstab und dessen Nutzen, Organisation, Voraussetzungen
  • Diskussions- / Fragerunden

Zielgruppe

Betriebe, SiBe, Verwaltungen, Veranstalter

Kursausschreibung

«Der Rauchmelder hat unser Leben gerettet»

«Der Rauchmelder hat uns das Leben gerettet», sagt der 40-jährige Bewohner* des Zweifamilienhauses in Lütisburg Station. «Sonst wären wir wahrscheinlich im Schlaf am Rauch erstickt.» Kurz vor 4 Uhr wurde Mann durch den Brandmelder geweckt. Der Familienvater schaute nach und bemerkte bereits eine starke Rauchentwicklung im Gang. Er weckte umgehend seine Partnerin und das Kind und verständigte die Nachbarn im Haus, die ebenfalls ein Kind haben. Alle konnten das Haus unverletzt verlassen.

«Innert fünf Minuten stand unser Haus in Vollbrand», sagt der 40-Jährige. «Noch während dem Telefon mit der Feuerwehr hat die Hitze die Küchenfenster gesprengt», ergänzt seine Partnerin*. Die Scherben seien durch den Druck überall hin geflogen. Sie spricht von Glück, dass die ganze Familie es rechtzeitig aus dem brennenden Haus geschafft hat. «Das Feuer hat die gesamte Grundstruktur des Hauses zerstört.» Laut dem Familienvater ist eine Sanierung nicht möglich. Er meint wehmütig: «All unsere Erinnerungen gingen im Feuer verloren.»

Brandursache völlig offen

Die Kantonspolizei St. Gallen bestätigt, dass das Haus beim Eintreffen der Feuerwehr bereits in Vollbrand stand. Die Brandursache ist noch unklar. Da das Haus stark einsturzgefährdet sei, konnten die Spezialisten ihre Arbeit noch kaum verrichten. Zudem war bis am Mittwochnachmittag noch viel Wasser von den Löscharbeiten im Gebäude.

Für die Klärung der Brandursache ermittelt die Polizei in verschiedene Richtungen. Hanspeter Krüsi, Mediensprecher der Kantonspolizei St. Gallen sagt: «Es wird beispielsweise in Erfahrung gebracht, ob kürzlich Umbauarbeiten gemacht wurden oder welche Heizung installiert ist.» Zudem würden alle Bewohner befragt, denn die Spurensuche sei in einem Haus, in dem alles abgebrannt ist, sehr schwierig.

Am völlig zerstörten Gebäude entstand ein Sachschaden von mehreren 100’000 Franken. Den betroffenen Familien stellt die Gemeinde eine Notunterkunft zur Verfügung.

* Name der Redaktion bekannt

Quelle www.20min.ch (mig)

http://www.20min.ch/schweiz/ostschweiz/story/28584880

Erste Hilfe: Tessiner und Berner tun dem Herzen gut

First Responder Systeme / AED stellen die Erste Hilfe sicher

Haben Sie sich schon einmal überlegt, wo Sie am liebsten einen Herzkreislaufstillstand hätten?

Wenn es so weit kommen sollte, hätte Beat Baumgartner ihn beispielsweise am liebsten im Tessin. Das hat nichts mit dem Wetter zu tun – sondern nur damit, dass die Überlebenswahrscheinlichkeit dort am höchsten ist. Bei einem Herzkreislaufstillstand zählt nämlich jede Minute. Mit jeder Minute schwindet die Überlebenschance um zehn Prozent. Bis nach einem Alarm professionelle Rettungskräfte eintreffen, vergehen in der Schweiz durchschnittlich zehn bis fünfzehn Minuten. Zehnmal zehn sind hundert – also Null.

Erfahren Sie mehr bei unserem Partner www.safety-security.ch/tessiner-und-berner-tun-dem-herzen-gut-herzkreislaufstillstand

Ein solches Erste Hilfe Konzept, steht als wichtiger Baustein oder Modul in einem betriebsspezifischen Notfallmanagement Konzepts hoch im Kurs. Darauf folgen aber auch eine gezielte Evakuation und die Planung der eignen 3-5 wahrscheinlichsten Szenarien die vorkommen könnten. Auf deren Verknüpfung muss ein besonderes Augenmerk gelegt werden.

Für Fragen beraten wir sie sehr gerne. Roman Müller / MPS

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